Workshop Antifeminismus im öffentlichen Diskurs

28.08.2019|10:00 - 16:30

Der Diskurs um Gleichstellung der Geschlechter in unserer Gesellschaft ist von einer Paradoxie begleitet: Einerseits gibt es einen stetigen Fortschritt hinsichtlich der Liberalisierung von Beziehungsmodellen und Geschlechteridentitäten. Andererseits ist ein zunehmendes Erstarken antifeministischen Gedankenguts, vor allem in der sogenannten Neuen Rechten zu beobachten. Der Antifeminismus der Neuen Rechten zeigt sich besonders durch das Festhalten an und Rückkehren zu traditionellen Werten, die geschlechterbedingte Ungleichheiten biologistisch begründen und dadurch die gesellschaftliche Teilhabe von Frauen massiv einschränken.

Aber ist Antifeminismus per se an völkisch-nationalistische Gruppierungen gebunden? Oder zeigt sich auch in anderen gesellschaftlichen Kontexten Sexismus und Benachteiligung? In dem Workshop möchten wir gemeinsam  „Antifeminismus“, anhand von (pop-)kulturellen Phänomenen, wie etwa Narrativen in Musikvideos und Werbekampagnen als gesamtgesellschaftliches Problem analysieren und kritisieren. Konkrete Prozesse der Benachteiligung, wie etwa die „gender pay gap“ und die Besteuerung von Hygieneprodukten für Frauen, sollen dabei ebenso zur Sprache kommen, wie das aktive Streben nach körperlicher Selbstbestimmung und das Aufdecken  antifeministischer Sprachmodi.

Einladungsflyer

 

 

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Details

Datum:
28.08.2019

Zeit:
10:00 - 16:30

Veranstalter

Susanne Kolb
 

Telefon:
06252-930621

E-Mail:
s.kolb@haus-am-maiberg.de


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