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ONLINE im Dialog | Faszinierend extrem? Frauen im zeitgenössischen Rechtsextremismus

10.05.2021 | 10:0013:30 Uhr

„Also, zuerst muss man sich wirklich beweisen und man muss auch eigene Dinge auf die Beine stellen, die Hand und Fuß haben. Wenn das gut ist, wird man auch akzeptiert. Man muss aber immer mehr machen [als der Mann][1]“.

Die Selbstdarstellung rechtsextremer Frauen in der Öffentlichkeit hat sich in den vergangenen Jahren gewandelt. In welchen Funktionsbereichen sind Frauen tätig, an welchen Bedürfnissen orientieren sie sich und worin liegen die Ambivalenzen zwischen verschriebenem Ideal und verortetem Lebensentwurf? Gemeinsam mit einer Fachkraft der Distanzierungshilfe „Rote Linie- pädagogische Fachstelle Rechtsextremismus“ erhalten die Teilnehmer/innen Einblicke in das Leben von Frauen im Rechtsextremismus.

Anhand von Einzelbiografien und Materialien bekannter Frauenorganisationen aus dem rechtsextremen Spektrum werfen wir einen Blick auf den schmalen Grat zwischen Instrumentalisierung und scheinbarer Emanzipation.

[1] Auszug Interview mit Aussteigerin aus Diplomarbeit von Christina Dethloff: Frauen in Rechtsextremen Organisationen. Leben zwischen Instrumentalisierung und Emanzipation, 2011.

Einladungsflyer


Details

Datum:
10.05.2021

Zeit:
10:00 - 13:30

Veranstaltungskategorie:

Veranstalter

Susanne Kolb
 

Telefon:
06252-930623

E-Mail:
s.kolb@haus-am-maiberg.de