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Heimat: Zwischen Aneignung und Ausgrenzung

19.06.2019|10:00 - 16:30

Das im Jahr 2018 neu eingeführte „Bundesheimatministerium“ feiert seinen ersten Geburtstag. Diesen Jahrestag nehmen wir zum Anlass, um uns mit dem Heimatbegriff und seinen Implikationen auseinanderzusetzen. Heimat als Sehnsuchtsort, emotional positiv besetzt, schließt ein, aber grenzt auch aus. Warum ist der Begriff Heimat dieser Tage in aller Munde? Brauchen Menschen Heimat? Welche politische Agenda verfolgt ein „Heimatministerium“, das den Heimatbegriff bereits im Namen trägt? Wie kann der Begriff Heimat in einer weltoffenen und pluralistischen Gesellschaft inklusiv gedacht werden?
Im Workshop geht es uns um die Auseinandersetzung mit diesem politisch umstrittenen, spezifisch deutschen Begriff. Wir wollen kritisch hinterfragen, warum „Heimat“ gerade in aller Munde ist, und dabei dazu anregen, Heimat in einer heterogenen, pluralistischen und globalisierten Welt neu zu denken. Die Verknüpfung mit ‚Blut & Boden‘ soll dechiffriert und ein alternatives Konzept dafür erarbeitet werden.
Im Workshop wollen wir die persönlichen und gesellschaftlichen sowie die historischen und aktuellen Bezüge in den Blick nehmen und die Perspektiven aller Menschen, die hier leben und die den Wunsch nach Zugehörigkeit und Teilhabe teilen, berücksichtigen.

Einladung: 190619-SK Workshop_Heimat

 


Details

Datum:
19.06.2019

Zeit:
10:00 - 16:30

Website:
www.haus-am-maiberg.de

Veranstalter

Susanne Kolb
 

Telefon:
06252-930621

E-Mail:
s.kolb@haus-am-maiberg.de

Veranstaltungsort

Haus am Maiberg

Ernst-Ludwig-Straße 19
64646 Heppenheim, Hessen
Deutschland
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Telefon:
06252 9306-0