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Erinnerungskultur in bewegten Zeiten – Zur Notwendigkeit von Gedenkarbeit

16.01.2020 | 19:0021:00 Uhr

Brauchen wir, in „Zeiten des Rechtspopulismus“, eine erinnerungspolitische Wende? Wenn wir diese Frage im Rückblick auf die letzten 50 Jahre „Erinnerungskultur“ in der Bundesrepublik Deutschland diskutieren, werden wir darauf eine vielschichtige Antwort geben müssen.

Den Positionen, die in geschichtsrevisionistischer Weise den Holocaust leugnen, kann die in ausführlichen Dokumenten und Selbstzeugnissen veröffentlichte Erfahrung der Überlebenden entgegengesetzt werden.

Der Verlust von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen lässt sich aber in seinen Auswirkungen noch nicht abschätzen.

Es ist gerade deswegen notwendig, die Formen und Formate der Erinnerung zu überdenken.

Die mit der Erinnerung verbundene Zielsetzung, zum Widerstand gegen den politischen und kulturellen Angriff auf den demokratischen Rechtsstaat zu mobilisieren, muß in der aktuellen gesellschaftspolitischen Auseinandersetzung wieder in den Vordergrund rücken.

Die Alte Synagoge in Erfelden stellt – mitten im Ried – für uns den passenden Raum für eine engagierte Auseinandersetzung mit dem Thema. Wir freuen uns auf Ihre Beiträge. Kommen Sie gerne vorbei. Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Einladungsflyer

 


Details

Datum:
16.01.2020

Zeit:
19:00 - 21:00

Veranstalter

Susanne Kolb
 

Telefon:
06252-930621

E-Mail:
s.kolb@haus-am-maiberg.de