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Umsiedlung, Krieg und neue Heimat finden – Das Schicksal der Dobrudschadeutschen von 1940 bis 1950

06.04.2018|8:00 - 08.04.2018|17:00

Seminar für Dobrudschadeutsche, ihre Nach­kommen und für Interessierte
Die Veranstaltung möchte den Blick auf eine wenig beachtete Region am Rande Europas und deren Bezüge zu Deutschland lenken. Denn zwischen Donau und Schwarzem Meer gibt es in Rumänien und Bul­garien eine geschichts­trächtige und ethnisch ausgesprochen vielfältige Region, die 100 Jahre lang von 1840 bis 1940 auch von Deutschen mit geprägt wurde. Mit der Umsiedlung der 15.000 sog. Dobrudscha-Deutschen in Folge des geheimen Zusatzabkommens des Hitler-Stalin-Paktes im November 1940 begann für die meisten eine Zeit in Lagern bzw. in eroberten Ostgebieten. Diejenigen, die die Flucht vor der Roten Armee 1944 überlebten, suchten im übrig gebliebenen Deutschen Reich einen Zufluchtsort und schließlich, da die Rückkehr in die verlorene Heimat nicht möglich war, ein neues Zuhause. Ein Erfahrungsaustausch sowie ein fachlicher Blick auf die Zeit von 1940 bis 1950 sollen für das Schicksal von Flucht und Vertreibung (Umsiedlung) gerade in der heutigen Zeit sensibilisieren.

Einladung: 180406 Einladungsflyer Dobrudscha-Seminar in Schöntal

 


Details

Beginn:
06.04.2018|8:00

Ende:
08.04.2018|17:00

Veranstalter

Titus Möllenbeck
 

Telefon:
06252 9306-12

E-Mail:
t.moellenbeck@haus-am-maiberg.de

Veranstaltungsort

Kloster Schöntal in Schöntal

Klosterhof 6
74214 Schöntal, Deutschland
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